Eierformer in Lieblingsdose

Die habe ich ja noch gar nicht gezeigt: meine absolute Lieblingsdose, da aus festerem Kunststoff, mit dicht schließendem Deckel für die kleinere Etage, Trennsteg - einfach klasse. Sie ist zwar teuer als die anderen Bentodosen, aber sie ist auch wert.

Drin sind Möhrenherzen, Gurkensterne, und zwei Eier- Stern und Herz - in einem Bett aus roter Paprika. Die Eier sind immer sehr beliebt, deshalb mache ich die auch für wirklich jeden Ausflug. Bald müssen mal neue Formen her ;-)

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Dazu hatte ich noch eine eher süße Dose gepackt, sozusagen die Nachtischdose…Bilder folgen auch noch.

Verliebt in eine Tasche

Ist sie nicht wunderschön ?

Gestern wurde sie bei einem Besuch im Wildpark eingeweiht. Die beiden Boxen passendscf4206.jpg

wunderbar hinein, sieht gut aus und ist praktisch. Das ist garantiert nicht die letzte “Lunchdosentasche”, die den Weg zu uns findet…

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Endlich geht es weiter…

Hier kommen zwei neue Dosen, für die ich heute noch einen Tragebeutel und ein passendes Verschlussband bekommen habe - Fotos folgen natürlich ;-). Auf den Tragebeutel war ich sehr gespannt. Heute habe ich schon probegepackt und es sieht wirklich sehr süß aus.

Gemacht habe ich die Dosen für einen Ausflug zu einem Handwerkermarkt - und es wurde alles vertilgt - was mich natürlich immer am meisten freut…

In der ersten Dose sind Schachbrettäpfel, aufgespiesster Putenbrustaufschnitt, ein kleines Bonbon und ein Minimilka. In der doppelstöckigen Dose sind im Deckel ein paar Buchstabenkekse, dazu Pumpernickel-Leberwurstdoppeldecker mit Paprikasternen sowie Nüsse, Weintrauben und drei Minizwiebäcke.

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Nochmal Mäh

Hier nochmal die tolle Schaf-Box in Aktion.

Mäh!

Mein Jüngster hat gestern voller Stolz unser neuestes Equipment mit in den Kindergarten geschleppt: “Shaun das Schaf” auf einer blauen Brotdose, dazu gibt es eine passende Kühltasche. Ok, kühlen war gestern am ersten richtigen Herbsttag nicht nötig, aber fein aussehen tut´s allemal.

Die Sachen haben nicht die typische kleine feine japanische Bentogröße, aber dafür geht auch eine ganze Menge rein.

Praktisch: Der verstellbare Steg in der Dose. Der geht nämlich tatsächlich bis ganz in den Deckel, was leider nicht bei jeder Dose der Fall ist. Die Karotten bleiben also brav beim Apfel und huschen nicht rüber zum Brötchen.

Man darf gespannt sein, welches Behältnis der gnädige Herr heute auswählen wird.

Bento ohne Bentobox

Es gibt Tage, da will mein Jüngster lieber “nur ne ganz normale Brotdose” mitnehmen. Ich finde das immer sehr schade, macht mir doch das Packen von klitzekleinen Sachen in niedliche klitzekleine Dosen und Döschen so viel Spaß. Aber nun ja, nicht ich esse die mitgebrachten Speisen im Kindergarten, sondern das Kind. Also mache ich mich seufzend ans Werk und fülle eine ganz normale Brotdose. Das sieht dann ungefähr so aus:

Na, wenn das mal nicht ein feines Bento ist :-) Ausgetrickst, Häschen!

Bunt und gesund

Hier mein Beitrag zum “gesunden Frühstück” im Kindergarten. Es gab wahlweise Buffet vom Haus oder eigene Brotdosem, mein Sohn möchte bei sowas immer lieber seinen eigenen Kram mitnehmen.

Ok, das mit Käse überbackene Weißmehlbrötchen fällt vielleicht ein bisschen raus, aber es geht dabei sowieso eher um “keine Milchschnittenutellafruchtzwerge-Brotdose”, nicht um einen Vollkornzwang. Von daher habe ich es gewagt.

So gab es also Kohlrabistifte, Apfelfische, besagtes Brötchen, zwei Cracker, Pumpernickel mit Leberwurst und Salbeikäseblumen. Letztere hat mein Kind allerdings nicht gegessen, weil ihm die Farbe suspekt war. Ich finde sie toll…Dann werde ich damit heute also meinen Mann beglücken.

Männerbox

So soll eine Männerbox aussehen, sagt mein Mann:

Nudeln, Gebackenes und möglichst wenige überflüssige Vitamine aus Gemüse. Na denn guten Appetit!

(Wollen wir wetten, welche Sachen ungegessen wieder mit nach Hause kommen…?)

Zeitspartricks

Ich werde öfter gefragt, wie früh ich denn morgens aufstehen muss, damit ich die Bentos für meine Familie rechtzeitig fertig bekomme. Nun, klar ist, von selber machen sie sich nicht. Ich stehe schon in der Küche dafür. Aber: Mit der entsprechenden Vorbereitung kann man den Aufwand pro Box von 5 auf 4 1/2 Stunden reduzie…;-) Nein, im Ernst:

Eine Frühstücksbox wie diese packe ich in ungefähr 5 Minuten. Brot schmieren, Apfel schneiden, tolle Rolle rollen, Gebäck ins Döschen- das ist keine Zauberei und in den Zeiten, als ich noch “normale” Frühstücksdosen gepackt habe, ging es auch nicht viel schneller (und hat nicht halb so viel Spaß gemacht!)

Klar ist auch, dass die Mittagsessen-Boxen ein bisschen mehr Zeit benötigen. Aber auch dafür ist die richtige Vorbereitung der Trick: Die Mittagsmahlzeit-Komponente  (Reis- oder Nudelgericht, Salat etc.) besteht entweder aus Übriggebliebenem vom Vortag (und man kann Übriggebliebenes einplanen!) oder ich bereite es abends zu für den nächsten Tag. Für Notfälle habe ich außerdem immer zwei, drei fertige Portionen Reispfanne eingefroren.

Die Hälfte der Box ist also abends bereits fertig und morgens wird nur noch der zweite Teil gepackt. Und da besteht der Zeitspar-Kniff darin, einfach viel leckeren Kleinkram im Haus zu haben, den man einpacken kann: Minisalami und Mozarellakugeln, Paprika in verschiedenen Farben und Oliven, Weintrauben und Nüsse,  Salzgebäck und Rosinen und so weiter und so fort. Erlaubt ist, was schmeckt und nett anzusehen ist.

Hier habe ich sogar grüne Weingummischnüre eingepackt, damit ein grünes Teil dabei ist. Gurke oder Bohnen hätten diesen Zweck natürlich auch erfüllt, aber die hatte ich gerade nicht zu Hand.

Frühstück

Ganz besonders gut kam bei meinem Jüngsten diese Box an. Es gab nicht nur die geliebten Spieße mit Putenaufschnitt, sondern auch noch Äpfel in neuer Form. Die Puzzleausstecher muss ich jetzt fast täglich machen, weil er sie so toll findet.

Interessanterweise haben die Pistazien sich durch die Feuchtigkeit der Äpfel sogar zu ihrem Vorteil verändert, sie waren nach 6 Stunden in der Box ein bisschen aufgeweicht, aber gerade dadurch besonders lecker. Wer das nicht mag, sollte seine Knabbersachen extra einpacken, zum Beispiel in eine Minidose wie auf diesem Bild hier auf der linken Seite.

Resteverwertung die Zweite

Hier habe ich nochmal einen Tipp zum Thema Resteverwertung.

Wer genau hinschaut, erkennt, dass ich hier Sternchennudeln zu Salat verarbeitet habe. Und die kommen aus der Suppe vom Vortag und wären vor Bento-Zeiten noch im Müll gelandet. So aber habe ich einfach die Brühe abgegossen und die Nudeln aufbewahrt. Mit Paprikastückchen, zwei Scheiben Putenbrust in Streifen und einem Klecks Majo wurde ein prima Mini-Salat draus.

Jetzt wird gezwitschert

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Tierisch gut

Besonders für meinen Jüngsten packe ich gerne Tierisches in die Bentobox. Meistens sind das ausgestochene Brote, ebensolche Käsescheiben oder Karotten. Beim Einkaufen bin ich aber jetzt über tolle Tiere gestolpert, die mir die Arbeit abnehmen.

Salzige Tiere, die gut schmecken, der Keine-Süßigkeiten-in-die-Brotdose-Politik des Kindergartens nicht widersprechen und trotzdem niedlich sind.

Machen sich doch ganz gut in der Box, oder?

Trennen, was nicht zusammen gehört

In meiner Familie werden zwei unterschiedliche Sorten von Bentoboxen gebraucht. Zum einen die Mittagsboxen, die gehaltvoll gefüllt sein müssen und eine echte Mahlzeit enthalten. Meist ist das ein Reis-oder Nudelgericht, etwas Gemüse und diverser schnuckeliger Kleinkram dazu.

Je besser die einzelnen Komponenten voneinander getrennt sind, desto appetitlicher sieht das Ganze aus. Neben den Silikonbackförmchen benutze ich gerne echte japanische “Food-Divider”, dünne Plastikstreifen mit aufgedruckten Motiven, um beispielsweise Nudeln und Gemüse voneinander getrennt zu halten.

Hier sieht man solch einen Trennstreifen, er ist durchsichtig und mit Obst- und Gemüsemotiven bedruckt. In dieser Box trennt er die Nudeln vom Gemüse.

Die zweite Kategorie bei uns sind die Boxen für den Kindergarten oder für die Schule, die nur als Zwischenmahlzeit, als zweites Frühstück oder als Nachmittagssnack gedacht sind. Reis oder Nudeln packe ich da nicht hinein, sondern Brot oder Brötchen, etwas Obst und Knabberkram. Hier brauche ich jede Art von kleinen Dosen und Döschen, um zum Beispiel Nüsse oder Salzbrezelchen frisch zu halten. Hier zum Beispiel sind in der kleinen Dose, versteckt unter Sesamstangen und Zwiebelbaguette, Pistazien:

Tolle Rolle

Meine Einkäufe mache ich ja nur noch mit der imaginären Bento-Brille auf der Nase. Bin also immer auf der Suche nach hübschen Kleinigkeiten, die gut in die Box passen und appetitlich aussehen.

Meine Familie isst gerne Wraps, die normalen sind aber meistens zu groß für eine Bentobox. Bisher habe ich sie dann eben durchgeschnitten und auf zwei Dosen verteilt, aber am Wochenende ist mir eine tolle Alternative ins Auge gesprungen.

Mini-Tortillas in CD-Größe, gesehen bei Netto. (Sagte ich schon, dass ich nahezu alles brauchen kann, was “Mini” heißt?)

Die Geschmacksrichtung Tomate habe ich eigentlich nur wegen der schicken Farbe gekauft, aber ich muss sagen, dass die Dinger auch ganz ausgezeichnet schmecken. Ich fülle sie mit allem, was der Kühlschrank so hergibt: Majo, Putenbrust, Salat, Chilisauce, Käse, Salami, Zwiebeln, Tomaten…Nicht gleichzeitig, versteht sich. Drei bis vier Komponenten sind genug, sonst lässt sich der Fladen nicht mehr aufrollen.

Die tolle Rolle kommt dann entweder so wie sie ist in die Box:

Oder, und das finde ich eigentlich noch hübscher, ich schneide sie vorsichtig in Scheiben und spieße sie auf.

Man kann die Fladen übrigens wunderbar einfrieren und später als einzelne Bretter rausholen, sie tauen auf, während ich Kaffee koche und sind fix zum Füllen bereit.

Neue Brotboxerin-Brotbox

Heutiges Frühstücksbento. Schlicht und ergreifend.

Mittagessen sieht so aus:

 

 

Da kriegt man doch Hunger, oder?

 

Bevor jemand fragt: Die schwarzen Augen auf dem Ei sind Sesamkörner.

Resteverwertung

Wo gehobelt wird, fallen Späne und, logisch, wo ausgestochen wird, da bleiben Reste.

Immer wieder kommt die Frage: Was tun mit diesen Resten, den Stückchen und Fitzelchen der Äpfel, Karotten, Käsescheiben und Brotrinden, die beim liebevollen Ausstechen übrig bleiben? Außer dem Rat “selber essen!” gibt es noch einige andere gute Ideen, hier sind ein paar davon:

- Spießchen machen. Würstchen, Käse, Apfel, Brot in winzigen Würfelchen auf Spieße stecken. Geht fix und macht was her. Meine Kinder lieben das.

- Käsereste in Reis- oder Nudelpfannen verstecken oder zum Überbacken benutzen

- Obstreste im Obstsalat verschwinden lassen, ins Müsli streuen oder in den Joghurt.

- Blätterteig. Mein ultimatives Resteversteck. Eine oder zwei Platten antauen lassen, in Stücke schneiden und beliebig füllen. Mit Gemüse und Hackfleisch, Gemüse und Käse, Gemüse und Gemüse. Mit Obst. Mit Nutella (mmmmhhh). 10 Minuten in den Backofen, fertig. Wenn gewünscht, mit Käse überbacken (jaaa, genau, mit den Käseresten vom Ausstechen).

-  Eierkuchen. Auch sehr lecker. Ein Ei verquirlen, pfeffern und salzen, übriggebliebenes Gemüse dazu geben und in einer Silikon-Mufinform im Backofen backen, bis das Ei fest ist. Geht natürlich auch flach in der Pfanne, aber ich mag es optisch lieber so als Mini-Kuchen.

- Sammeln. Eine fest verschließbare Box in den Kühlschrank stellen, in die die Reste zunächst wandern. Am besten Obst und Gemüse getrennt aufbewahren. Ich empfehle da sehr die Lock & Lock Boxen, die luftdicht verschlossen werden und in denen die Lebensmittel sehr lange frisch bleiben. Hat sich genug angesammelt, gibt es Auflauf, Suppe, Pizza…mit Gemüse oder Kuchen, Milchreis, Salat mit Obst.

Formen und Förmchen

Wenn ich überlege, welches mein wichtigstes Bento-Utensil ist- neben der Box, versteht sich-, dann ist sofort klar: Die beste Anschaffung bisher waren die Formen und Förmchen aus Silikon.

Mit normalen Muffinförmchen hat es angefangen, ich habe sie im Sechserpack gekauft und sie sind täglich im Einsatz. Ich trenne damit in der Bentobox die feuchteren Sachen von den trockenen: Cracker, die stundenlang neben einer Gurkenscheibe gelegen haben, sind einfach unappetitlich. Da hilft es dann auch nichts mehr, wenn die Gurke hübsch ausgestochen ist, sowas mag einfach niemand essen.

Obst oder feuchtes Gemüse kommt also in seine eigene Form und darf dann auch neben Brot oder Salzstangen Platz nehmen. Der Vorteil der Silikonformen gegenüber einer Plastikdose ist, dass sie flexibel sind. Ich kann sie also je nach Bedarf ganz normal hinstellen oder zusammenquetschen und habe immer meine persönliche Einteilung in der Box.

Hier kann man das gut sehen. Pistazien, Brötchen und Tomaten in der mittleren Dose liegen friedlich nebeneinander, ohne sich zu sehr auf die Pelle zu rücken. Das untere Förmchen mit den Tomaten ist dann später zu uns gekommen, es ist kleiner als die Muffinformen und deshalb ein guter Lückenfüller. Verschiedene Größen und Formen zu haben hilft ungemein beim Packen. Ich habe mir nach und nach verschiedene Förmchen zugelegt und brauche sie alle.

Nicht zuletzt kann man die Formen selbstverständlich auch dazu benutzen, wozu sie gedacht sind: zum Backen! Minikuchen, kleine Brote, Rührei (im Backofen gemacht!)- besonders Kinder mögen ja alles, was klein ist und freuen sich über solche Zugaben in ihrer Box oder beim Kindergeburtstag. Einfrieren kann man Silikon auch, das mache ich manchmal : Ich fülle sie mit kleinen Portionen Reis oder Nudeln, gerne mit Pesto oder Sauce, die man dann morgens noch gefroren in die Bentobox setzen kann.

Gestern kam mir dann auch noch die Idee, meine Förmchen für das Seifegießen zu verwenden. Sieht doch lecker aus, oder?

Mit Kerzenwachs werde ich es als Nächstes mal probieren. Und mir noch mehr von den tollen multifunktionalen Formen und Förmchen zulegen, vielleicht fallen mir ja dann noch weitere Verwendungsmöglichkeiten ein.

Wenn Äpfel baden gehen

Man kennt das ja: Auf geheimnisvolle Weise schmeckt ein aufgeschnittener Apfel irgendwie besser als ein ganzer. Geht meinen Kindern so, und mir auch. Vielleicht ist es insgesamt das mundgerechte Präsentieren, was den Spaß am Bento ausmacht. Für den, der es vorbereitet und für den, der es später essen darf.

Problem: Äpfel (und Birnen und Bananen) werden unansehnlich und braun, wenn sie längere Zeit aufgeschnitten liegen. Das ist von Sorte zu Sorte unterschiedlich stark ausgeprägt: Je mehr Vitamin C im Apfel steckt, desto länger bleibt er schön. Die kluge Bento-Mama nutzt diesen Effekt aus und lässt die Äpfel allesamt erstmal baden gehen. In Orangensaft, frisch gepresst, versteht sich. Zitrone geht natürlich auch, wenn man die Säure mag. Orange hat den Vorteil, dass die Mama, sobald alle Kinder ihre Boxen geschnappt und das Haus verlassen haben, den Rest als leckeren Vitaminstoß einwerfen kann. Bei Zitrone wäre das nicht so meins, denk ich, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Wie auch immer, die Äpfel wandern also nach dem Ausstechen oder Schneiden ins Bad:

Man kann sie danach mit Küchenpapier trocken tupfen, wir mögen es lieber, wenn sie feucht in die Bentobox wandern. Gibt noch einen Extra Frische-Effekt.

In der Bentobox kann das dann so aussehen:

Tipp von meiner Tochter: Wer Sternchen oder Herzchen aussticht und Piekser dazu gibt, möge doch gleich zwei oder drei derselben einplanen. Klassenkameradinnen naschen gern aus fremden Bentos.

Viele, viele bunte Tomaten

Nachdem klar ist, dass meine Kinder ihr Frühstück umso lieber essen, je hübscher es aussieht, achte ich ganz besonders auf die Farbzusammenstellung der Bentos. Ich versuche möglichst viele unterschiedliche Farben unterzubringen: Rote Erdbeeren, Tomaten oder Kirschen, Grünzeug wie Gurken, Salat und Kräuter, gelbe Paprika, Physalis usw. Beim Jüngsten geht das am leichtesten, weil der viel Gemüse knabbert, die Älteren sind da etwas heikler. Da gibt es dann notfalls auch mal ein paar Smarties für die Farbe, in der Schule ist das ja nicht mehr “verboten” wie im Kindergarten.

Jeder Einkauf wird mittlerweile nach Bento-Gesichtspunkten gemacht: Was passt gut rein und sieht hübsch aus, was lässt sich mit Sachen aus dem Vorrat kombinieren? Ganz begeistert bin ich von meiner neuesten Entdeckung aus der Bioecke unseres ganz normalen Edeka-Supermarktes: Wild Wonders. Wilde Wunder also, und das sind sie wirklich. Oder hat jemand schon mal solche Tomaten gesehen?

Eine Sammlung unterschiedlicher Farben in einer Packung und dazu noch der echte Tomatengeschmack. Na, wenn das mal kein tolles Bentoprodukt ist! Mein Jüngster hat jedenfalls sein wildes Wunder nahezu ehrfürchtig probiert.

In den nächsten Tagen habe ich wohl mit der Suche nach Farbigkeit keine Last mehr.